Tüpisch Türkisch gibt auch in seiner zwanzigsten Ausgabe einen Überblick über alles, was im unabhängigen türkischen Kino wichtig ist. International ausgezeichnetes Festivalkino steht neben unabhängigen Produktionen, spannendes Drama neben bewegendem Dokumentarfilm.

Viele der Filme zeichnen starke und berührende Porträts von Vater-Sohn-Beziehungen – oft liebevoll trotz schwieriger Lebensumstände, bisweilen jedoch auch unheilvoll: In The Things You Kill sieht Ali seinen Vater Hamit mitverantwortlich für den Tod seiner Mutter. Der iranische Regisseur Alireza Khatami, der bereits mit Irdische Verse (gemeinsam mit Ali Asgari) gefeiert wurde, drehte erstmals in der Türkei und erhielt dafür den Regiepreis in Sundance. Auch Seyfettin Tokmak nennt das iranische Kino als Inspirationsquelle für Empire of the Rabbits (Tavşan İmparatorluğu): Beko, der sich als Helfer bei Hunderennen durchschlägt, versucht für seinen zwölfjährigen Sohn Musa eine staatliche Invaliditätsrente zu erschleichen. Der aus Elazığ stammende Regisseur verortet seinen Film in der Region um Harput – einem kulturell vielschichtigen Raum, in dem Kurd*innen, Zaza und früher auch Armenier lebten. Der Film wurde mit der Goldenen Orange von Antalya ausgezeichnet.

Kurdische Perspektiven durchziehen auch das weitere Programm: In When the Walnut Leaves Turn Yellow erzählt Mehmet Ali Konar eine in den 1990er-Jahren angesiedelte Geschichte über einen Vater, der seinen Sohn vor dem Konflikt zwischen PKK und türkischem Militär bewahren will. In One of Those Days When Hemme Dies (Hemme’nin öldüğü günlerden biri) trägt ein Feldarbeiter während eines langen Sommertages seinen Groll mit sich – Regisseur Murat Fıratoğlu erhielt dafür den Orizzonti Award in Venedig.

Rıza Oylums Dokumentarfilm Yerli Yurtsuz (Heimatlos) begleitet den in Derik (Mardin) geborenen Schmied Yervant Demirci auf der Suche nach den Wurzeln seiner armenisch-türkisch-kurdischen Identität. Ezgi Kılıncaslan erzählt von der armenischen Protagonistin Elizabeth, der sie in Beirut begegnet. Sound Dreams of Istanbul von Anıl Eraslan schließlich ist ein Porträt der reichen Improvisationsmusikszene der Metropole – zwischen Traum und Realität.

„Tüpisch Türkisch“ 20. Baskı

26 – 29 Mart, Filmforum NRW / Museum Ludwig

Festival, bağımsız Türk sinemasına yeniden yoğun ve seçkin bir bakış sunuyor: uluslararası ödüllü festival filmleri cesur yeni yapımlarla, etkileyici belgeseller güçlü auteur sinemasıyla buluşuyor.

Programın merkezinde, bakım, suçluluk ve toplumsal baskı arasında sıkışmış baba-oğul hikâyeleri yer alıyor. Bunlar arasında Alireza Khatami’nin Sundance ödüllü The Things You Kill filmi ile Seyfettin Tokmak’ın Altın Portakal ödüllü ve Harput’un çok katmanlı kültür coğrafyasında geçen Empire of the Rabbits öne çıkıyor.

Mehmet Ali Konar’ın When the Walnut Leaves Turn Yellow filmi, Murat Fıratoğlu’nun Venedik’te ödül alan One of Those Days When Hemme Dies yapımı ve Ermeni-Türk-Kürt köklerinin izini süren Yerli Yurtsuz belgeseliyle Kürt perspektifleri, hafıza, kimlik ve aidiyet temaları programı belirgin biçimde şekillendiriyor.

Sound Dreams of Istanbul ise rotayı metropolün titreşen doğaçlama müzik sahnesine çevirerek, rüya ile gerçeklik arasında salınan sinematik bir portre sunuyor.

26–29 Mart tarihleri arasında Filmforum NRW’de
Bischofsgartenstraße 1 · 50678 Köln

Programın tamamı 7 Mart’a kadar web sitemiz tuepisch-tuerkisch’te yayımlanacaktır.
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Barrierefreiheit
Über den Südein­gang des Mu­se­um Lud­wig oder das Foy­er des ge­lan­gen Sie in den Ein­gangs­bereich, in dem ein Aufzug zum Er­reichen der oberen Etage vorhan­den ist. Der Ki­nosaal und die Sitzrei­hen sind eben­erdig er­reich­bar, und es sind Roll­s­tuhl­plätze vorhan­den.

Gehörlose Menschen/Menschen mit Hörbehinderung
Alle Filme sind untertitelt (OmeU/OmdU)

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Alle Filme laufen mit englischen (OmeU) oder deutschen Untertiteln (OmdU)

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