Liebe Zuschauer, Freunde und Journalisten!

Tüpisch Türkisch begleitet seit 2006 das türkische Filmschaffen, und versucht dabei den Austausch zwischen den Filmschaffenden in der Türkei und dem Publikum in Deutschland zu fördern. Im Programm gab es bislang zahlreiche Schwerpunkte:  
Kulturmetropole Istanbul, 50 Jahre Anwerbeabkommen, die Gezipark-Proteste, die Kurdenfrage, aber auch global bedeutsame Themen wie Gentrifizierung und Umweltproblematik, Neben der Neugier auf künstlerisch Innovatives und (vermeintlich) typisch Türkisches steht dabei in angespannten Zeiten das Bemühen um Dialog. Gerade heute, wo die Folgen türkischer Politik bis nach Deutschland reichen, und Vorurteile und Ängste den Blick trüben könnten.

Tüpisch Türkisch tagt dieses Jahr nicht nur im Filmforum NRW, sondern auch im Studio Mülheimer Freiheit 126.

DO 29. Nov. – SO, 2. Dez.
Spielorte
Mülheimer Freiheit 126: 29. Nov.
Filmforum NRW: 30. Nov. – 2. Dez. 2018

Team

Amin Farzanefar, Programmkurator

Lale Konuk, Projektkoordination und Presse

Joachim Steinigeweg, Buchhaltung

Joachim Sperl (freie Mitarbeit), Grafische Konzeption und Gestaltung

Seit 2006 präsentiert die Filmreihe „Tüpisch Türkisch“ dem Kölner Publikum unterschiedlichste Facetten des Türkischen Kinos. Im Laufe der Jahre haben sich dabei einige Sonderausgaben ergeben – etwa zu Istanbul als Europäischer Kulturhauptstadt des Jahres 2010 oder zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Die Unruhen rund um den Gezipark standen im Zentrum der Ausgabe 2013. Eine Auskoppelung war im November 2015 die große Retrospektive „Children of Hayastan“ zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern.