27. Feb. 2021
18.00 Uhr (UTC+01)

Das Gespräch ist zum geplanten Zietpunkt live über unsere Facebookseite abrufbar. Später steht es dort, sowie hier,  als Aufzeichnung zur Verfügung.

Aysegül Selenga und Delizia Flaccavento Filmgespräch: Ovacık

Das Dorf Ovacık liegt in einer mythologisch, religionsgeschichtlich, historisch und politisch bedeutsamen Region: Der Landkreis Dersim (Tunceli) wurde 1938 Schauplatz der blutigen Niederschlagung eines kurdischen Volksaufstandes; in den 1980ern und 1990ern litt die Bevölkerung unter dem Konflikt zwischen türkischem Militär und PKK.
Zugleich ist der Landstrich durch fruchtbare Böden gesegnet, deren reiches Potenzial allerdings nicht optimal genutzt wird. „Ovacık“ folgt dem kommunistischen Bürgermeister Fatih Mehmet Maçoğlu bei seinem Bemühen, eine alternative Produktion einzuführen.

Aysegül Selenga und Delizia Flaccavento haben bereits 2008 bei „Volga Volga – Living with Schizophrenia“ zusammengearbeitet.

Moderation: Amin Farzanefar (Journalist und Filmkurator, „Tüpisch Türkisch“)

Der Dokumentarfilm „Ovacık“ kann bis Mitte März im Rahmen des Filmfestivals „Tüpisch Türkisch“ hier online gesehen werden.

Aufzeichnung des Gesprächs

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28. Feb. 2021
18.00 Uhr (UTC+01)

Das Gespräch ist zum geplanten Zietpunkt live über unsere Facebookseite abrufbar. Später steht es dort, sowie hier,  als Aufzeichnung zur Verfügung.

Ellen Rudnitzki und Zeynel Abidin Kızılyaprak Filmgespräch: Die Hügel von Istanbul

Am 28. Februar 2021 um 18.00 Uhr wird ein Filmgespräch ausgestrahlt, mit den Filmemachern Ellen Rudnitzki und Zeynel Abidin Kızılyaprak, mit Serçe Berna Öznarçiçeği vom Rom e. V. und Çiler Fırtına vom KulturForum TürkeiDeutschland. Amin Farzanefar von Tüpisch Türkisch moderiert das Gespräch.

Die Hügel von Istanbul dokumentiert das Leben eines Kurden und eines Roma, die als Müllsammler in der multikulturellen Mega-Metropole Istanbul ihren Lebensunterhalt bestreiten. Der Film informiert, klärt auf, thematisiert Klischees und Vorurteile, schafft Verständnis und Empathie für schwierige Lebensumstände. Er ist auch ein Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über Rassismus, Flucht und Migration.

Aufzeichnung des Gesprächs

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Ellen Rudnitzki und Zeynel Abidin Kızılyaprak

6. Mär. 2021
18.00 Uhr (UTC+01)

Das Gespräch ist zum geplanten Zietpunkt live über unsere Facebookseite abrufbar. Später steht es dort, sowie hier,  als Aufzeichnung zur Verfügung.

Pelin Esmer und Betty Schiel

Pelin Esmer (*in Istanbul) ist eine der bekanntesten Filmemacherinnen der Türkei. Ihre Spielfilme waren international erfolgreich: „10 to 11“ (2009), „Watchtower“(2012) und „Something useful“ (2017). Ihren Durchbruch feierte sie 2005 jedoch mit einem Dokumentarfilm: „The Play“ zeigte, wie Bäuerinnen durch einen Theaterworkshop lernen, ihre eigene Rolle in der Dorfgemeinschaft zu erkennen. Ihr jüngster Film „Queen Lear“ – nach längerem wieder ein Dokumentarfilm – knüpft an „The Play“ an und folgt den Frauen bei einer Theatertournee durch die Dörfer.
Mit Pelin Esmer unterhält sich Betty Schiel, freiberufliche Journalistin und Filmkuratorin des Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund.

Die Filme „The Play“ und „Queen Lear“ können bis Mitte März im Rahmen des Filmfestivals „Tüpisch Türkisch“ hier online gesehen werden.

Aufzeichnung des Gesprächs

PhotoBy-SamiOkumuş

Photo Pelin Esmer: Copyright Sami Okumuş

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Photo Betty Schiel: Copyright Guido Schiefer

7. Mär. 2021
18.00 Uhr (UTC+01)

Das Gespräch ist zum geplanten Zietpunkt live über unsere Facebookseite abrufbar. Später steht es dort, sowie hier,  als Aufzeichnung zur Verfügung.

Ceylan Özçelik Filmgespräch:
Short Films - Women in Turkey

Özçelik (*1980 in Rize) zählt zur neuen Generation türkischer Filmemacherinnen. Ihr Debüt “Kaygi” (“Inflame”, 2017) ist die Dystopie eines Medienüberwachungsstaates, die sich gleichzeitig mit einem verdrängten Trauma, dem Brandanschlag in Sivas, auseinandersetzt. Für “Tüpisch Türkisch” hat sie eine Kurzfilmauswahl zusammengestellt.

Aufzeichnung des Gesprächs

13. Mär. 2021
18.00 Uhr (UTC+01)

Das Gespräch ist zum geplanten Zietpunkt live über unsere Facebookseite abrufbar. Später steht es dort, sowie hier,  als Aufzeichnung zur Verfügung.

Film Talk: Ümit Ünal/„Love, Spells and all that“ („Aşk, Büyü vs“)

Ümit Ünal, 1965 in der Türkei geboren, ist einer der profiliertesten Arthaus-Filmemacher der Türkei.  Bereits früh schrieb er Drehbücher für bedeutende Filmemacher wie Halit Refiğ, Kartal Tibet, Atıf Yılmaz, Tunç Başaran, Sinan Çetin, Şerif Gören und Tomris Giritlioğlu. Sein Debütfilm „Nine“ („Dokuz“, 2001), war 2003 offizielle Einreichung der Türkei für den Auslands-Oscar: über einen im Rückblick von neun Zeugen erzählten Mordfall entstand ein ungewöhnliches Porträt Istanbuls. Seither schrieb und inszenierte Ünal neun Spielfilme, darunter „Istanbul Tales“ („Anlat İstanbul“, 2004), „Ara“ (2007), „Shadowless“ („Gölgesizler“, 2008), „The Voice“ („Ses“, 2010), „The Pomegranate“ („Nar“, 2011) und „Serial Cook“ („Sofra Sırları“, 2017). Sein neuester Film „Love, Spells and all that“ („Aşk, Büyü vs“) erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter jeweils drei Preise auf den wichtigen internationalen Filmfestivals von Istanbul und Antalya – die „Goldene Tulpe“, Hauptpreis des IKSV Istanbul International Film ging 2020 an Ümit Ünal. Er hat fünf Bücher veröffentlicht: Eine Sammlung von Kurzgeschichten, drei Romane und eine Autobiografie. Moderation: Amin Farzanefar (Journalist und Filmkurator, „Tüpisch Türkisch“) Sprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

„Love, Spells and all that“ kann noch bis Mitte März im Rahmen des Filmfestivals „Tüpisch Türkisch“ hier online gesehen werden.

Aufzeichnung des Gesprächs

Die Gesprächsaufzeichnungen können auf unserer Facebook-Seite oder direkt hier auch nach den Terminen angeschaut werden.
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