Turkish Shorts

 

Kurzfilmrolle in Zusammenarbeit mit der KHM (Kunsthochschule für Medien Köln)

Halit Ruhat Yildiz, nominiert für den Studenten-Oscar, hat eine Auswahl deutschtürkischer und türkischer Filme zusammengestellt. Die Reihe eröffnet sein Abschlussfilm MITOSE.

Mitose

R: Halit Ruhat Yıldız (D 2018, 25′)

Eva lebt seit drei Jahren in der Türkei und hat zu ihrer in Köln ansässigen Familie keinen Kontakt mehr. Eines Tages wird sie von ihrer Schwester Christina angerufen und erfährt, dass ihr Vater verstorben ist. Darauf reist Eva nach Köln, um das Grab ihres Vaters zu besuchen, trifft dort aber auf einen überraschenden Umstand. Anschließend wird klar, dass Christina sich etwas Außerordentliches von ihr erhofft.
Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher

Yildiz (*1987, Bingöl) studierte 2011-2017 Regie und Drehbuch an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sein Kurzfilm ANNUNCIATION wurde für den Studenten-Oscar 2017 nominiert und lief auf den 50. Internationalen Hofer Filmtagen (danach ausgestrahlt auf ARTE und WDR. MITOSE (2018) ist sein Abschlussfilm. Aktuell arbeitet Ruhat an seinem Langfilmdebüt EIGENGRAU.

Are You Listening Mother? (Duyuyor musun Anne?)

R: Tuna Kaptan (D/TR 2019 19’)

Ein türkisches Dorf: Eine kurdische Frau wird zu sechs Jahren Hausarrest verurteilt. Ihr älterer Sohn wird unfreiwillig ihr „Gefängniswärter“. Zerrissen zwischen zwei Autoritäten, der Mutter und der Polizei, ist er gezwungen, seine eigenen Grenzen neu zu bestimmen.

Kaptan (*1985, München). Nach der Mitwirkung an Fatih Akins THE EDGE OF HEAVEN (2007), begann er ein Studium der Medien-, Theater- und Romanistik an der Universität Bayreuth. Tuna studierte Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. TURTLE SHELLS lief im Wettbewerb des Istanbuler FF 2018.

Tokyo Kurds

R: Fumiari Hyuga (J 2017 20’)

Ozan ist 18 Jahre alt und lebt in einer Region nahe Tokyo. Seine kurdische Familie floh mit ihm als Kind aus der Türkei. Als junger Erwachsener fühlt er sich isoliert und verzweifelt, er lebt seit seiner Ankunft illegal in Japan. Dennoch sucht er nach einer Chance in der Unterhaltungsindustrie.

Hyuga gründete 2006 die erste unabhängige Fernsehproduktionsfirma ‚Documentary Japan‘. TOKYO KURDS wurde für das HOT DOCS Film Festival (2018) ausgewählt, gewann den Excellence Award in TokyoDocs Short Documentary showcase (2017) und erhielt den höchsten Preis für Fernsehjournalismus, den Galaxy Award (2018).

Meat (Kelle)

R: Mustafa Şentürk (D/TR 2016 8’)

Zwei Schicksale, deren Wege sich in den Vororten Istanbuls kreuzen. Faik bereitet sich auf den Militärdienst vor und Sait ist mit seinem Sohn aus Syrien geflohen. Beide verbindet die Flucht in eine Welt, in der sie mehr als nur ein Stück Fleisch sind.
Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher

Şentürk (*1988 in Bursa) Abschluss in Film und Fernsehen (BA) an der Marmara-Universität. Dort produzierte und drehte er mehrere Kurzfilme. Seit Oktober 2014 Studium an der KHM (Kunsthochschule für Medien).

Titanyum

R: Gökçe Erdem 15’ (TR 2018 15’)

Die 1990er Jahre in der Türkei: Zeynep ist eine talentierte junge Eiskunstläuferin, doch ihre Selbstzweifel blockieren die Entfaltung ihres Potenzials.

Erdem (Istanbul). Seit ihrem BFA in Film, Video und Medien an der Emily Carr University of Art and Design lebt sie in Toronto. 2018 wurde sie für die Locarno Filmmakers Academy 2018 ausgewählt. Die Teilnehmerin am Talents Sarajevo und dem Reykjavik Talent Lab entwickelt derzeit ihren ersten Langfilm.. Filme: TİTANYUM (2018), HAZİRAN (2014).

My Blue car (Mavi Arabam)

R: Deniz Dirin (TR 2019 15’)

Mutter, Kind und Hund verstecken sich auf einem alten Bauernhof. Der Junge will sein Auto reparieren lassen und nach Hause zurückkehren. Doch einiges in dem neuen Heim ist recht mysteriös, und er muss auf seine Mutter aufpassen.

Dirin (*1996 in Izmir) Deniz studiert an der Istanbul Bilgi Universität, Abteilung für Kino und Fernsehen. Zuvor hat sie als Cutterin und Kameraassistentin an verschiedenen Projekten gearbeitet. MEIN BLAUES AUTO (2019) ist ihr Debütfilm.

Not me (Ben Değilim)

R: Cenkay Kılıç (TR 2019 14′)

Der Mittdreissiger Ibrahim lebt im gleichen Gebäude wie seine Mutter im obersten Stockwerk. Er glaubt, dass er vielleicht süchtig nach Masturbation ist. Seine Mutter vertraut ihrem Sohn, und glaubt an die traditionelle Institution der Familie. Doch eines Tages führen Verdächtigungen ihrer Freundin Ayşe zu Zweifeln an Ibrahim.

Kılıç (*1982 in Bursa) Nach seinem Abschluss an der  Anadolu Universität arbeitete er zwischen 2008-2012 als Regieassistent bei vielen Filmen. Der Kurzfilm BABA (2014) fand eine lobende Erwähnung auf dem İfsak Kurzfilmfestival und Sonderpreise auf dem  Altın Çınar Filmfestival.

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

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